Was ist Branding und warum ist es so wichtig für Unternehmen?

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Auf was kommt es beim Brand überhaupt an? Dazu fällt uns auf Anhieb ein Zitat von Jeff Bezos ein: “Branding ist das, was Menschen über dich sprechen, bevor du den Raum betrittst.” 

Es geht also nicht nur darum eine gute Positionierung zu erlangen, sondern vor allem darum ein gutes Image aufzubauen. Grundsätzlich geht es beim Branding darum, wie schnell du den Kunden von dir, deinen Produkten oder Dienstleistungen überzeugen kannst, und wieviel er schlussendlich bereit ist, für diese zu zahlen! 

Branding 2021

Im heutigen Zeitalter geht es bei der Kaufentscheidung um so viel mehr als nur um das Produkt oder die Dienstleistung selbst. Kauferlebnis, Werte und Authentizität rücken immer mehr in den Fokus. Dies sind die Dinge, die deine Marke formen und über deren Eindruck und somit Erfolg entscheiden. Um nicht in der Masse unterzugehen und die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe zu erlangen, solltest du in Bezug auf Branding nichts dem Zufall überlassen.

Was versteht man unter Branding?

Während Marketing dir Kunden beschafft, bestimmt dein Branding die Wahrnehmung deiner Marke und somit wie viel deine Kunden bereit sind, für dein Produkt oder deine Dienstleistung zu bezahlen. Langfristiges Ziel deines Branding ist, dass deine Kunden einen positiven Bezug zu deiner Marke entwickeln und sie genau aus diesem Grund anderen Marken vorziehen. Obwohl es schlussendlich die Kunden sind, die ihre eigene Meinung, basierend auf ihrem Eindruck schaffen: Es gibt einige Dinge, die du tun kannst, um sie in eine gute Richtung zu lenken. Immerhin bestimmt die Wahrnehmung deiner Kunden im Endeffekt über deinen Erfolg oder Misserfolg. 

Branding stärkt deine Markenidentität

Branding umfasst alle Aktivitäten, die ein Unternehmen bewusst einleitet, um eine Brand Identity, also Markenidentität, zu entwickeln und auf diese Weise eine starke Marke aufzubauen

Es ist der aktive Prozess, der dir nicht nur die Möglichkeit bietet, sondern die Voraussetzung dafür bildet, dich von deinen Mitbewerbern abheben zu können. Branding macht deinen Kunden deutlich wer du bist, was du vorhast, was sie von dir erwarten können und weshalb sie sich für dich entscheiden sollten. Deine Bemühungen mögen vielleicht nicht bei jedem einzelnen ankommen, aber je durchdachter und zusammenhängender deine Aktionen und je sichtbarer dein Unternehmen, desto größer die Chance auf einen Durchbruch.  

Apple's perfekte Branding-Strategie

Ein gutes Beispiel, um deutlich zu machen, auf was es beim Branding wirklich ankommt, ist Apple. Bei der Branding-Strategie von Apple liegt der Fokus auf den Emotionen. Der allerwichtigste Aspekt ist zunächst was für Gefühle die Marke, nicht zwingend das Produkt selbst, in dir auslöst. Selbstverständlich erobert das minimalistische Design der Produkte und des nutzerfreundlichen Betriebssystems viele Herzen und spielt somit ein große Rolle, dennoch steht bei der Werbung eine Geschichte, die für den Aufbau einer Beziehung zum Kunden sorgt, im Vordergrund. Dies wird vor allem in Anbetracht der Werbespots, die auf ein Gefühl von Verbundenheit abzielen, deutlich. Apple verkauft seinen Kunden ein besonderes Erlebnis, an dem es sie durch Erwerb ihrer Erzeugnisse teilnehmen lässt. Die Tatsache, dass der Großteil der Menschheit den Begriff „Apple“ zunächst mit der Marke, anstatt mit dem Obst verbindet, ist der Beweis für die Genialität dieser Brand Strategy.

Unternehmen vs. Mensch

Corporate Branding

Unter dem Begriff Corporate Branding, zu Deutsch „Unternehmensmarke“, ist die Vermarktung eines Unternehmens als Gesamtheit zu verstehen. Deine Unternehmensmarke soll ein klares und konsistentes Unternehmensbild schaffen, sich also nicht nur in die Köpfe deiner Kunden, sondern auch in denen deiner Mitarbeiter und Stakeholder bzw. Interessengruppe brennen. Erlangen kannst du dies durch ein geschicktes Zusammenspiel von Unternehmensstrategie, Markenstilistik und Geschäftstätigkeit. Das Corporate Branding ist eine Weiterentwicklung der sogenannten Corporate Identity, welche im Großen und Ganzen das Erscheinungsbild und Verhalten eines Unternehmens umfasst. Es reicht schon lange nicht mehr nur die Identität deines Unternehmens zu definieren und mit einem auf diese abgestimmten Design sowie passender Unternehmenskommunikation aufzutreten. Die Marketingwelt, wie man sie kannte, hat sich maßgeblich verändert. Heutige Corporate Branding Strategien fordern vor allem Originalität, Persönlichkeit, Aufrichtigkeit und Mut und spielen sich großteils in der Onlinewelt ab.

Personal Branding

Beim Personal Branding steht nicht ein Unternehmen, ein Produkt oder deine Dienstleistung, sondern ein Mensch als Individuum im Vordergrund. Der Inhalt des Personal Branding basiert daher auf der Persönlichkeit, Expertise und Reputation einer Person. Somit ist diese Strategie ideal geeignet für Experten, Coaches, Dienstleister und Berater. Durch Personal Branding hat jeder Mensch die Chance, seine Persönlichkeit, sein Wissen sowie seinen Erfolg und daraus resultierende Leistungen der breiten Öffentlichkeit darzubieten. 

Vermitteln solltest du vor allem:

–       Eine klare Botschaft

–       Eine individuelle persönliche Art 

–       Einen erlangten Status in der jeweiligen Branche

–       Für die Zielgruppe relevante, qualitative Inhalte

–       Ein ausgeprägtes Netzwerk

Der persönliche Auftritt, vor allem im World Wide Web und allem was dieses im heutigen Zeitalter zu bieten hat, steht hierbei im Mittelpunkt. In den letzten Jahren gewann und gewinnt das Personal Branding, durch Social Media, immer mehr an Bedeutung. Je nach Markt, Positionierung und den persönlichen Zielen ist der Nutzen der Vermarktung der eigenen Persönlichkeit sehr unterschiedlich. Festzuhalten ist jedoch, dass ein Mix aus dem was man gut kann, gerne tut und was der Markt wirklich braucht, die besten Voraussichten auf Erfolg hat. 

Offline versus Online Branding

Online Branding

Das Online Branding, zu Deutsch “Digitaler Markenaufbau” bezeichnet eine Marketingform, die mit Hilfe von Marketing-Instrumenten aus den Bereichen der Kommunikations-, Produkt- und Distributionspolitik, bestimmte Unternehmensziele am digitalen Markt verfolgt. Es umfasst alle Maßnahmen, die dazu beitragen dein Unternehmen, deine Marke oder dein Angebot online zu positionieren und zu vertreiben. Mithilfe spezifischer Internetpräsenz, Search Engine Optimization (SEO), Public Relations (PR), Social Media und Content Marketing wird einerseits versucht die Sichtbarkeit von Markeninhalten im Netz zu steigern und andererseits eine höhere Brand Awareness angestrebt. Den entscheidenden Unterschied zum Offline Branding bietet dir die deutlich bessere Messbarkeit der Aktivitäten und die Möglichkeit der gezielten Steuerung von Kampagnen. Das Online Branding bietet dir verschiedene Parameter, mit deren Hilfe du deinen Erfolg messen kannst. Ganz abgesehen von den klassischen Messinstrumenten wie der herkömmlichen Umfrage zur Markenbekanntheit, können zum Beispiel auch die Besucherzahl von Websites und die Loyalität der Kunden gemessen werden. 

Offline Branding

Kurz und knapp: alles was nicht zum Online Branding zählt, fällt ins Offline Branding. Dazu zählen also alle klassischen Branding Maßnahmen wie TV-Werbung, Radiowerbung und Printwerbung. Durch die Entstehung der digitalen Medien und der damit einhergehenden Entwicklung des Digitalen Marketing ist der Begriff „Offline Branding“ immer beliebter geworden. Trotz der großen Bedeutung, die das Online Branding in den letzten Jahren erlangt hat, solltest du das Offline Branding jedoch keinesfalls vernachlässigen. Nach wie vor gehört es zu einer erfolgreichen Brandingstrategie dazu und sollte daher weiterhin in jedem Marketingplan erhalten bleiben. 

Branding-Aspekte im User Interface und User Experience Design

User Interface beschreibt die Benutzeroberfläche, also das grafische Layout einer Anwendung, wie zum Beispiel das einer Website oder Software. Es umfasst Text, Bilder, Schaltflächen und weiter Elemente, mithilfe derer auf der Anwendung interagiert wird. 

In diesem Zusammenhang schließt das Branding daher eine Reihe an visuellen Elementen, die die Marktidentität definieren und im Rahmen von Logo, Markenfarben, Typographie und ähnlichem umgesetzt werden, ein.

User Experience beschreibt die Erfahrung, die der Nutzer während der Nutzung der jeweiligen Anwendung macht. Diese kann sich, je nachdem wie der Nutzer mit der Website, App oder Software interagiert, unterscheiden. Das Design der User Experience beschäftigt sich also ebenso mit der Nutzeroberfläche, jedoch geht es hier um die Entscheidung wie die Benutzeroberfläche funktioniert, anstatt wie sie aussieht. 

Branding und Content Experience

Während viel Content dir bislang Vorteile beim Google-Ranking verschafft hat, rückt  Content Experience nun immer mehr in den Vordergrund. Menschen lesen nicht gerne und neigen daher dazu lange Texte nur zu überfliegen. Gerade bei Websites ist es daher sinnvoll sich mehr auf die gestalterische Komponente in Form von Bildern, farblichen Abgrenzungen und Ähnlichen, als zu sehr auf den Content selbst zu konzentrieren.

Was macht Branding so wichtig?

Aufgrund von zu wenig Zeit und zu großer Auswahl an denselben Dingen, die sich in Funktionalität und Qualität kaum unterscheiden, neigen Menschen immer mehr dazu ihre Kaufentscheidungen auf Basis des Vertrauens und der Widerspiegelung der eigenen Werte zu fällen. Gutes Branding kann ein bestimmtes Lebensgefühl vermitteln. Ein Kunde wird sich auf jeden Fall eher für eine Marke entscheiden, deren Image zu ihm selbst passt, indem es seine Glaubenssätzen und seinen Lebensstil widerspiegelt. Ein klar definiertes, richtig kommuniziertes Brand schafft Vertrauen und genau dieses bildet das Fundament für langfristige Beziehungen und Wachstum.

Fazit – Branding ist das Fundament für dein Brand

Ohne Branding geht heute gar nichts mehr. Es hilft dir ein individuelles, wiedererkennbares Image aufzubauen und die Reputation deiner Marke aktiv zu steuern. Branding ist das Fundament, auf dem Vertrauen, Ruf und Kundenloyalität aufgebaut ist. Drei Dinge, die für deinen Erfolg essentiell sind! 

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