Die drei heißesten Branding Trends 2021 – Markenaufbau im digitalen Zeitalter

Branding Trends 2021 - Markenaufbau im digitalen Zeitalter

Die heutige Zeit ist von rasanten Veränderungen und einem stetigen Wandel geprägt. Das zeigt sich auch im Marketing von Unternehmen, das sich ständig neu erfinden muss. Marken müssen dabei mit der Zeit gehen, um sich attraktiv und modern zu positionieren. Branding-Trends, die noch kürzlich die Branchen bestimmt haben, sind oftmals längst altmodisch geworden. Daher ist es von größter Bedeutung, dass du up to date bleibst und auch im Jahr 2021 über alle neuen Trends im Branding bescheid weißt.

Doch welche Trends werden für deine Marke interessant sein und welche Bereiche sind im nächsten Jahr von Bedeutung? Wir haben die drei heißesten Branding Trends 2021 zusammengefasst. Zunächst stellt sich allerdings die Frage, warum die Markenidentität und der Markenaufbau so wichtig sind.

Warum die digitale Marke im Online-Marketing eine zentrale Rolle spielt

Um die Branding Trends 2021 besser zu verstehen, ist zunächst ein Blick auf die aktuelle Marktlage von Nöten.

Die Marktlage in vielen Branchen

In den letzten Jahren hat sich herauskristallisiert, dass Unternehmen, die nur auf

Performance-Marketing gesetzt haben, immer mehr Probleme bekommen haben – diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren wohl noch verstärken. Grund dafür ist vor allem das World Wide Web, das unbegrenzte Möglichkeiten schafft – und zwar für jeden Betrieb und jede Marke. Wer nicht mit den neuesten Techniken und dem modernen Know-how im Internet geht, der verpasst etwas. Der Raum für Unternehmen die rein nach dem Prinzip der Performance-Optimierung arbeiten wird daher immer enger. 

Stichwort ist dabei die Nachhaltigkeit. Wer eine Markenidentität aufbaut, der kann sich über langfristiges Potenzial und langfristigen Erfolg freuen. Es ist offensichtlich, dass Branding langfristige Wettbewerbsvorteil mit sich bringt. Im Folgenden sind einige der Vorteile aufgelistet und kurz beschrieben.

– Starke Marken können höhere Abschlussraten und Konversationsraten generieren, da das Vertrauen in bekannte, präsente und moderne Marken größer ist.

– Wenn das Vertrauen in eine Marke größer ist, dann führt das auch zu besseren Klickten in den Suchmaschinen. Das wiederum wirkt sich positiv auf das Ranking in Google und Co. aus. Auch Suchmaschinenwerbung (SEA) steht unter einem guten Stern.

– Wenn ein Markenaufbau vorangetrieben wurde, dann führt das oftmals zu besserer Kundenbindung undgrößerer Loyalität. Gerade wenn das Branding immer weiter vorangetrieben wird, lässt sich gut eine Gruppe von Stammkunden aufbauen.

Die Entwicklung der wichtigsten Gatekeeper in Richtung des semantischen Web 3.0

Die aktuelle Marktlage wird auch von einer Übergangsphase zum Web 3.0 geprägt. Dabei handelt es sich um das semantische Web – oder englisch semantic Web. Dieses erweitert das Web dahingehend, dass Daten zwischen Rechnern einfacher auszutauschen sind und besser verwertbar gemacht werden. Mittlerweile setzen immer mehr System auf eine strukturierte Aufarbeitung von Inhalten und Daten.

Ein Beispiel dafür ist der so genannte Knowledge-Graph von Google. Auch der Social-Graph von Facebook geht in die gleich Richtung. Schon seit dem Jahr 2013 – und dem Hummingbird-Update – geht auch der berüchtigte Suchalgorithmus von Google in die Richtung der Semantik.

Für den Bereich des Branding ist diese Entwicklung vor allem dahingehend interessant, dass die Gatekeeper und Knotenpunkte im Internet Marken und Autoritäten identifizieren können. Solche sind beispielsweise Google und Facebook, denen daher ungeheure Macht zukommt. Die Online-Präsenz von Marken ist daher von größter Bedeutung – und dieser Trend wird sich mit Sicherheit noch weiter verstärken.

Starke Marken erhalten können sich im semantischen einige Vorteile erarbeiten. Websites sind dabei das digitale Schaufenster und Abbild einer Marke. Sie wird durch Popularität in einem Bereich erkannt. Alle Dokumente und Domains sind im semantischen Web eigene Entitäten und erfolgreiche digitale Marken kennzeichnen sich durch Entitäten mit vielen Schnittstellen und hoher Relevanz.

Wichtige Eigenschaften hinsichtlich der Markenidentität im semantischen Web sind beispielsweise, die Anzahl der Besucher, die Anzahl der neuen Besucher, das Suchvolumen und die Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken. Auch Kundenbindung und Loyalität spielen hier erneut eine Hauptrolle. Diese werden durch die Aufenthaltsdauer, die Absprungrate und die wiederkehrenden Besucher gemessen. Auch Kennzahlen wie Co-Citations und Co-Occurences sind wichtig – genau wie die Anzahl von Backlinks, die eine Marke generiert. Zu guter Letzt ist die Interaktionsrate der Besucher von Bedeutung.

All diese Faktoren sind von Bedeutung und wirken sich auf die aktuellen Branding Trends aus.

Branding Trend #1: Gib dem Namen ein Gesicht

Ein großes Ziel einer jeden Marke sollte es sein, für Kunden und potenzielle Kunden nahbar zu

wirken. Damit dies gelingt soll einer der Branding Trends im Jahr 2021 helfen. Branding-Designer greifen derzeit den Fakt auf, dass Menschen gerne ein Gesicht vor Augen haben – vor allem in den sozialen Medien. Gesichter geben einer Marke einen menschlichen Anstrich und steigern die Markenidentität so enorm.

Viele Unternehmen nutzen dazu illustrierte Darstellungen einer echten Person. So kann eine ideale Kontrolle über den finalen Look behalten und ein individueller Stil eingebracht werden – je

nachdem, welche Wirkung Du in der Öffentlichkeit erzielen willst. Der Marke ein Gesicht geben – mit Sicherheit einer der wichtigsten Branding Trends des neuen Jahres.

Branding Trend #2: Bleibe bei deinem Standpunkt

In der heutigen Welt fällt es Unternehmen oftmals schwer, neutral zu bleiben. Die gute Nachricht

bringt einer der Branding Trends im Jahr 2021: Eine Marke muss auch nicht immer neutral sein. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass viele Menschen von Marken erwarten, dass diese Stellung zu bestimmten Ereignissen oder Meinungen beziehen – egal ob es um gesellschaftliche, wirtschaftliche oder ökologische Themen geht. Im umgekehrten Sinne bedeutet das, dass Marken, die keine Stellung beziehen im Grunde für nichts stehen – nicht sonderlich attraktiv.

Im Branding einer Marke ist es also von größter Bedeutung, dass Du dir genau überlegst, zu

welchen Themen du Stellung beziehen willst. Diese Meinung sollte dann stark nach außen vertreten werden – und nicht schnell wieder geändert werden. Dieser wichtige Eckpfeiler der Branding Trends wird noch tragender, wenn Du den jeweiligen Standpunkt auch gleich zum Teil deiner Markenidentität machst.

Branding Trend #3: Think out of the box – Kundenerlebnis verbessern

Unser letzter der Branding Trends 2021 widmet sich dem Faktor Kundenerlebnis. Dabei ist es wichtig sich zu verdeutlichen, dass dein Branding nicht nur aus einem Logo und einer Website besteht, sondern noch viele mehr Dinge einfließen. Bei den Branding Trends wird deutlich, dass die Kunden auf eine Reise mitgenommen werden wollen.

Zuletzt haben Online-Einkäufe wegen mehrerer Faktoren enorm zugenommen, was im Branding durchaus große Möglichkeiten schafft. Das so genannte Unboxing-Erlebnis spielt in diesem Bereich ein Hauptrolle. Die Designer sollten zusammen mit den Marken den kompletten Prozess des Auspackens durchdenken, um diesen schließlich zu einem echten Erlebnis werden zu lassen. Wenn jedes noch so kleine Detail zur Marke passt, dann ist dieser Tipp der Branding Trends zu einem echten Pluspunkt in der Kundenbindung erweisen.

Fazit – Möglichkeiten und Chancen für Marken

Die Branding Trends sind im Jahr 2021 erneut vielschichtig und bringen zudem große Möglichkeiten und Chancen für Marken mit sich. Du solltest in dem Branding deines Unternehmens unbedingt passende Marketing-Instrumente nutzen, um die Trends für dich zu nutzen und die modernen Möglichkeiten ideal auszuschöpfen.

Ein guter Tipp zum Schluss: Im modernen Marketing spielen Instrumente wie Newsletter eine wichtige Rolle. Durch ein gutes E-Mail-Marketing können gleich mehrere Trends genutzt werden. Dein Unternehmen kann sich nahbar zeigen und zudem auch eine Meinung nach außen kommunizieren. So kann es sich als moderne und attraktive Marke positionieren – was wiederum langfristigen Erfolg in allen Bereichen verspricht.

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